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Deutschland baut!

Unsere improvisierte Weihnachtsfeier

Am 01.Dezember 2023 war schon von langer Hand unsere Weihnachtsfeier der beiden aktuellen Trainee-Jahrgänge geplant, doch am Tag davor kam die Hiobs-Botschaft: Unser Referent, der mit uns einen Workshop zum Thema Social-Media machen sollte, war erkrankt. Doch nach kurzem Hin und Her wurde ein Ersatzprogramm von Deutschland baut! geplant.

So fanden sich dann am Freitagmorgen die Trainees Sina, Florian, Lea, Eva, Timo und ich sowie die Werkstudentinnen Maike, Anna-Maria und Lisa von Deutschland baut! in den Akademieräumen von STARK Deutschland in Offenbach ein. Für mich war es praktischerweise ein Heimspiel, da ich momentan bei meiner ersten Station bei STARK Deutschland bin und ich somit nicht von weiter her anreisen musste.

 Sina, Lisa und Leon beim Turmbau

Da alle Trainees inzwischen über 2 Monate bei ihrer neuen Station sind, wurde sich natürlich anfangs rege über die bisherigen Erfahrungen ausgetauscht. Es ist immer wieder schön zu erfahren, was die anderen so erleben und welche Herausforderungen und Schwierigkeiten sie in ihrem Unternehmen haben. Nach kurzer Zeit starteten wir erstmal ins Programm mit einer Teambuilding-Aufgabe, bei der wir in 2 Teams aufgeteilt wurden. Wir sollten mithilfe einer begrenzten Anzahl an Spaghetti, Klebeband, einer Schnur und einem Marshmallow einen möglichst hohen Turm in limitierter Zeit bauen – zum Glück hatten wir Bauingenieure dabei, die genau wussten, wie eine hohe Statik des Turms zu erreichen ist.  Leider musste sich mein Team mit einer Turmhöhe von 72cm gegenüber dem anderen Team mit einer Turmhöhe von 90cm geschlagen geben, aber das vermieste mir nicht meinen Tag.

Anschließend machte Anna-Maria einen anregenden Workshop zum Thema Stressmanagement mit uns. Dabei ging es mitunter darum, was Stress ist, wo Stress auftritt und wie sich Stress auf den Körper auswirkt. Es entstand eine lebhafte und offene Diskussion, bei welcher jeder Teilnehmer seine eigenen Erfahrungen einbringen konnte. Dabei beschränkten sich die Diskussion nicht nur auf Themen wie im Stau stehen oder Termindruck, sondern auch auf das Abschalten können nach Feierabend oder im Urlaub – hierbei ist vor allem die Unternehmenskultur oder die Führungskraft wichtig. Für mich persönlich waren auch die Stressbewältigungsstrategien meiner Mit-Trainees interessant, da jede/r Stress anders empfindet und versucht, ihn abzubauen.

Nach dem Mittagessen in der Kantine von STARK Deutschland machten wir noch Fotos im weihnachtlich geschmückten Foyer um anschließend mit dem Workshop von Maike fortzusetzen. Hierbei war das Thema die Entstigmatisierung von psychischen Störungen. Gerade in der Arbeitswelt, in der viele Menschen Karriere machen wollen, sind psychische Störungen ein Tabuthema und viele Menschen wollen sich keine Hilfe holen oder darüber sprechen, damit sie keine „Schwäche“ zeigen. Maike hat offen und aus einer psychologischen Perspektive über Themen wie Depression oder Angststörungen geredet und über die Krankheitsbilder aufgeklärt. Ich fand es sehr wichtig darüber zu reden, da in der Gesellschaft viele Personen von psychischen Krankheiten betroffen sind und es kein Eingeständnis von Schwäche ist, sich (ärztliche) Hilfe zu holen oder sich damit anderen anzuvertrauen – bei anderen Krankheiten geht man ja auch zum Arzt.

Die Trainees und Werkstudentinnen von Deutschland baut im Foyer von STARK Deutschland

Der Abend endete lecker mit Glühwein

 

Damit war unser improvisiertes Ersatzprogramm zu Ende und dafür, dass es erst einen Abend vorher geplant wurde, hätte es nicht besser sein können! Hierfür nochmals ein Lob und Dankeschön an Anna-Maria und Maike. Danach fuhren wir zum Restaurant „Bei Frau Nanna“ in Frankfurt, wo noch die Trainees Marius und Lena hinzustießen. Das Essen war wunderbar und bei dem ein oder anderen Drink wurde sich über die Trainee-Stationen, unsere aktuellen Wohnorte und weitere Ziele ausgetauscht. Nach dem Essen fuhren wir noch auf den Weihnachtsmarkt und ließen den Abend bei Glühwein und Quarkbällchen ausklingen.

Ich fand den ganzen Tag großartig, sei es wegen den interessanten Workshops, der Gemeinschaft oder dem Austausch mit den anderen Trainees. Man hat viel dazugelernt, etwas über andere Unternehmenskulturen erfahren, gutes Essen und Trinken gehabt und ich freue mich schon auf die nächsten Veranstaltungen im Rahmen von Deutschland baut!

  • Leon

Einen schönen guten Tag zusammen,

im Rahmen des Trainee Programms ist meine erste Station schon vorbei. Kaum zu glauben, wie schnell sechs Monate vorbei sein können. Aber wenn man viel erlebt, verfliegt die Zeit auch wie im Flug. Im Oktober letzten Jahres bin ich nach Neu-Ulm gezogen, um das Trainee Programm beim Schalungs- und Gerüsthersteller PERI zu starten. Ein paar Kilometer südöstlich von Ulm wurde die PERI SE im Industriegebiet Weißenhorn 1969 gegründet. Eine Straße weiter ist der Sitz der Niederlassung Deutschland, in der ich meine ersten sechs Monate verbracht habe.Da ich als Schwerpunkt in meinem Masterstudiengang Bauingenieurwesen „Numerische Simulationen“ belegt habe, war das Zurechtfinden in der „klassischen“ Baubranche zunächst etwas befremdlich. Dass in meiner ersten Arbeitswoche allerdings die Betriebstagung stattfand, hat mir zum Kennenlernen des Unternehmens sehr gut in die Hände gespielt. So wurden in jener Woche, innovative Produkte vorgestellt, die auf der Baustelle die Kosten reduzieren, die Arbeitssicherheit erhöhen und das Zeitmanagement optimieren sollen. Dabei ist es immer wieder interessant zu sehen, mit welchen technologischen Alleinstellungsmerkmalen sich PERI vom Wettbewerb abgrenzt.

 

Spannende Einblicke

Nun bietet PERI neben Schalungen auch gerade die genannten Gerüstlösungen an. Man kann sich die Produkte für die Gerüste wie einen großen Lego Kasten vorstellen, bei dem die einzelnen Komponenten problemlos zusammengesteckt werden können. Für die Überspannung von Bauwerken sind sogenannte Überbrückungen notwendig, die mit eben diesen Komponenten realisiert werden sollen. Meine Aufgabe war es aus verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten herauszufinden welche Lasten man auf die Überbrückung aufbringen kann und welche Spannweiten dadurch möglich sind. Diese Vorbemessungen geben dem Kunden einen Überblick, welche Kosten bei der Überbrückung entstehen werden.

Die ersten drei Monate habe ich dafür im Produktmanagement der Vertriebstochter Deutschland verbracht um dann anschließend im Compentence Center Infrastruktur die Kombinationsmöglichkeiten der Gerüstlösung weiter zu vertiefen.Da ich im Oktober bei PERI angefangen habe, hätte der Zeitpunkt eigentlich nicht besser sein können. Ende Oktober fand die größte Messe der Welt nach drei Jahren wieder in München statt: Die bauma. Und dort durfte PERI natürlich auch nicht fehlen. Auf dem riesigen Messegelände von 600 Tausend Quadratmeter Ausstellungsfläche, bewerben Tausende von Austellern ihre Produkte. PERI gehört zu den wichtigsten Zielen der Besucher und ich durfte in jener Woche auch zur bauma mitkommen, um mich von dem Event bezaubern zu lassen.

Jetzt geht es von Bayern zurück nach NRW, da dort meine nächste Station bei der Jaeger Gruppe beginnt.

Bis dahin liebe Grüße,

euer Timo

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