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Die Weichen stellen für das Berufsleben

Traineeprogramme: Sehr gute Karrieremöglichkeiten bei attraktiver Bezahlung.

 

Der Übergang vom Studium zum Berufsleben nimmt eine Schlüsselrolle ein

Weiterstudieren, zusätzliche berufliche Erfahrungen im Rahmen von Praktika oder Traineeprogrammen sammeln oder gleich den Direkteinstieg suchen? Für Absolventinnen und Absolventen gibt es im Anschluss an ein Bachelorstudium viele verschiedene Optionen. Doch welche ist die richtige? Nach Angaben einer US-Studie des Strada Institutes zum Thema Karriere aus dem Jahr 2018 ist für gewöhnlich der erste Job entscheidend, wie Menschen sich beruflich weiterentwickeln: zur PDF. Der Grund: Menschen bleiben dem Niveau, das ihrem Einstieg entspricht, sehr oft für lange Zeit treu. Die Karrierestudie fand heraus, dass drei Viertel der Absolventinnen und Absolventen, die in einen Job eingestiegen sind, für den sie überqualifiziert waren, auch nach zehn Jahren noch in diesem oder in einem anderen Beruf auf einem vergleichbaren Niveau tätig waren. Gleichzeitig bleibt ein Großteil der Personen, nämlich 87 Prozent, die in einer angemessenen Position eingestiegen sind, auch ihrer Aufgabe oder einer korrespondierenden für rund fünf Jahre lang treu. Das beweist, welche Schlüsselposition für das spätere Berufsleben der Übergang von Studium zum Beruf hat. Absolventinnen und Absolventen sollten also sorgfältig abwägen, welche Option für sie die am besten passende ist.

 

Rechnet sich ein Masterabschluss? Nicht immer!

Auch in aktuellen Zeiten, in denen eine gute Work-Life-Balance, die Möglichkeit, mobil zu arbeiten oder etwa Auslandseinsätze innerhalb eines Unternehmens für viele Berufseinsteigende von Relevanz sind, um sich für einen Job zu entscheiden, ist das Gehalt trotzdem ein treibender Faktor. Eine Analyse des Onlineportals gehalt.de verrät: Masterabsolventinnen und -absolventen verdienen in den ersten drei Jahren ihres Berufslebens rund € 3.000 mehr als Absolventinnen und Absolventen, die lediglich einen Bachelorabschluss vorweisen können. Ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von € 46.000 statt € 43.000 wirkt auf den ersten Blick attraktiver und motiviert für den höheren akademischen Grad eines Masters. Das mag ein Grund sein, weshalb 66 Prozent der Absolventinnen und Absolventen im gesamten Bundesgebiet im Jahr 2019 nach Abschluss ihres Bachelorstudiums ein Masterstudium avisiert und bis zum Wintersemester 2020/2021 damit begonnen haben.

Philipp Bierbach vom Onlineportal gehalt.de verrät in einem Interview mit dem Deutschlandfunk, dass es immer von der angestrebten Karriere abhängt, ob ein weiterführendes Studium sich auch finanziell rechnet (Bachelor- und Masterabsolventen – Lücke bei Einstiegsgehältern | deutschlandfunk.de.). So sind beispielsweise im IT-Bereich auch mit einem Bachelorabschluss bereits hohe Einstiegsgehälter von rund € 50.000 möglich. In bestimmten Berufsfeldern sind spezielle Qualifikationen wichtiger. In anderen wiederum punkten Bewerberinnen und Bewerber eher mit praktischen Erfahrungen. Eine Studie des Staufenbiel-Instituts zum Thema Jobtrends aus dem Jahr 2017 hat außerdem herausgefunden, dass ein Masterabschluss nicht immer automatisch und dauerhaft ein höheres Gehalt bedeutet. Bei etwa einem Drittel der Berufe nämlich gleichen sich die Gehälter nach einiger Zeit an.

 

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Bachelor oder Master: Was bevorzugen Personalverantwortliche?

Doch wie interpretieren das die Personaler in den Unternehmen? Werden Absolventinnen und Absolventen mit Masterabschluss tatsächlich immer bevorzugt? Wie die Arbeitsagentur 2022 ermittelte, gelten Masterabschlüsse bei Bewerbungen auf wichtige Fach- und Führungspositionen zwar als wichtig, doch noch höher werden von HR-Verantwortlichen Leistungsmotivation und die Identifikation mit dem Unternehmen eingeschätzt. Ein entscheidendes Kriterium sind allerdings nach wie vor die Noten, die von einigen Personalern als wichtiger eingeschätzt werden als der akademische Grad als solches. Lediglich die Hälfte legt, wie die Studie Job Trends 2017 des Staufenbiel Instituts zusammenfasst, tatsächlich Wert auf einen Masterabschluss. Eine DIHK-Unternehmensbefragung aus dem Jahr 2014 fand allerdings heraus, dass Absolventinnen und Absolventen mit Masterabschluss in den Unternehmen eine bessere Figur machen als Bachelorabsolventinnen und -absolventen. 78 Prozent der Unternehmen gaben an, mit den Mitarbeitenden mit Masterabschluss zufrieden zu sein. 85 Prozent der Firmen waren der Ansicht, dass Mitarbeitende mit Bachelor nicht gut auf den Arbeitsmarkt vorbereitet seien. Auch hier unterscheiden sich die Angaben, je nachdem, welche Branche befragt wurde.

 

Berufserfahrung sammeln mit Praktika

Praktika sind eine Möglichkeit, die von Personalern geforderte Berufserfahrung zu sammeln und damit in der Bewerbung zusätzlich zu punkten. Die JobTrends-Studie aus dem Jahr 2017 fand heraus, dass Praxiserfahrung von 81 Prozent der HR-Manager tatsächlich höher eingeschätzt wird als ein guter Abschluss in der Regelstudienzeit. Problematisch ist allerdings oft die Bezahlung von Praktikantinnen und Praktikanten. Denn: Der Mindestlohn greift nicht überall. 60 Prozent bekommen nur zwischen € 500 und € 1.000 im Monat. Jeder vierte Praktikant erhält sogar weniger als € 500 im Monat. Hinzu kommt auch, dass lediglich 40 Prozent der Praktikantinnen und Praktikanten im Anschluss an ihr Praktikum mit einem Stellenangebot rechnen können. Der Rest geht für gewöhnlich leer aus.

Kolja Bredis vom Hochschul-Informations-System rät in einem Interview mit absolventa ganz klar von Praktika im Anschluss an das Studium ab. Praktika sollten während der Studienzeit, nicht danach, absolviert werden. Nach Abschluss des Studiums sind stattdessen kleinere, fachnahe Jobs, mit dem Ziel, einschlägige Berufserfahrung zu sammeln, eine gute Möglichkeit. Weiter empfiehlt er, ein Netzwerk an beruflichen Kontakten auf- und konsequent auszubauen („Kein Praktikum nach dem Studium!“ (absolventa.de).

 

Direkteinstieg vs. Traineeprogramm – Vor- und Nachteile

2018 nahm die deutsche Karriereplattform StepStone eine Stichprobe bei Berufseinsteigern. Dabei wurde der Direkteinstieg mit einem unbefristeten Vertrag als der attraktivste und am besten bezahlte Einstieg in das Berufsleben ermittelt.

 

Traineeprogramm bietet gute Personalentwicklungsmöglichkeiten

Trotzdem sind Traineeprogramme nach Angaben einer Kienbaum-Studie aus dem Jahr 2015 sehr beliebt. Denn nur 47 Prozent der befragten Absolventinnen und Absolventen entschieden sich nach dem Studium unmittelbar für den Direkteinstieg. Fast genauso viele begrüßten es, zunächst über ein Traineeprogramm weitere Erfahrungen zu sammeln. Die rund 600 befragten Studierenden gaben an, die persönliche Betreuung während des Traineeships zu schätzen und außerdem die Vielfalt der Aufgaben zu begrüßen. Gute Personalentwicklungsmöglichkeiten werden als Faktor genannt. Sie sehen es als Pluspunkt, einen Mentor an ihrer Seite zu haben und von spannenden, abwechslungsreichen Inhalten sowie einer konkreten Perspektive zu profitieren.

 

Unverbindlich in verschiedene Unternehmensbereiche hineinschnuppern

Neun von zehn Hochschulabsolventinnen und -absolventen sind der Überzeugung, dass ein Traineeprogramm zeitgemäß ist. Für die Unternehmen bedeutet das, dass sie als Arbeitgeber auf die Anforderungen ihrer jungen Mitarbeitenden eingehen sollten und es ideal ist, ihnen eine Mischung aus Vielfalt, Perspektiven und guter Betreuung zum Berufsstart zu bieten. Besonders beliebt sind nach Angaben der Kienbaum-Studie die Bereiche Projektmanagement, Unternehmensplanung- und -entwicklung sowie Marketing.

 

Praxisbezug wird an der Uni kaum vermittelt

Dass das Ziel dieser Reise während und mit Abschluss eines Studiums, egal ob Bachelor oder Master, nur wenigen klar ist, bestätigt auch der Hochschul-Bildungsreport 2020 vom Stifterverband. Nur 38 Prozent der Unternehmen, also lediglich etwas mehr als ein Drittel, qualifizieren die Berufs- und Praxisbezogenheit des Studiums als zufriedenstellend. Erschreckend ist, dass die Firmen die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventinnen und Absolventen sogar als rückläufig einschätzen.

Traineeprogramme bieten eine sehr gute Möglichkeit, um die so wichtige Praxiserfahrung im Anschluss an ein Studium, egal ob Bachelor oder Master, zu sammeln. Für gewöhnlich hängt das Gehalt von der Branche und von der Unternehmensgröße ab. In großen Konzernen können bis zu € 67.400 drin sein. Im Durchschnitt erhalten Trainees € 41.646 jährlich.

 

Traineeprogramme auf dem Vormarsch

Dass Traineeprogramme nicht nur für Absolventinnen und Absolventen, sondern genauso für Unternehmen viele Vorteile mit sich bringen, insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels, haben die Firmen längst erkannt. Eine Umfrage  ergab – die Hälfte der Betriebe mit mehr als 1.000 Mitarbeitern bietet mittlerweile ein Traineeprogramm an. Auch bei kleineren Firmen steigt die Beliebtheit von Traineeprogrammen. Hier offerieren immerhin rund 25-34 Prozent diese Art des Berufseinstiegs.

Auch gibt es unterschiedliche Arten von Traineeprogrammen. In der Regel sind die Mitarbeitenden in Vollzeit tätig. Es besteht aber auch die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten oder einen Trainee-Studiengang zu absolvieren, bei denen die Arbeit in einem Unternehmen mit dem Studium kombiniert wird. Beide Varianten sind, wie eine Analyse des Staufenbiel-Instituts sowie die Website Trainee-Geflüster verraten, allerdings eher die Ausnahme.

 

Ablauf, Art und Dauer von Traineeships

Unterschieden wird für gewöhnlich zwischen generalistischen und fachspezifischen Traineeprogrammen. Die erste Variante ist am meisten verbreitet und ermöglicht es den Absolventinnen und Absolventen, zwischen verschiedenen Stellen und Abteilungen eines Unternehmens zu rotieren: Ziel ist, im Verlauf des Programms einen Überblick über das gesamte Unternehmen zu erhalten und die Unternehmenskultur kennenzulernen. Spezifische Traineeprogramme dienen vor allem dazu, junge Menschen nach dem Abschluss gezielt auf eine bestimmte Fach- oder Führungsposition vorzubereiten. Wer sich für diese Art Einstieg entscheidet, sollte also vorab am besten schonmal ziemlich genau wissen, in welche Richtung die Reise später gehen soll. Auch die Dauer von Traineeprogrammen kann variieren. Die Studie JobTrends 2016 fand heraus, dass der Durchschnitt bei 17 Monaten liegt. Dabei werden für gewöhnlich 4,2 Stationen durchlaufen. Sind die Programme kürzer als zwölf oder länger als 24 Monate, sollten Absolventinnen und Absolventen hellhörig werden.

 

Gute bis sehr gute Übernahmemöglichkeiten

Wie sieht es mit den Übernahmechancen im Anschluss an ein Traineeprogramm aus? Für Absolventinnen und Absolventen vielleicht die wichtigste Frage. Und welche Gehälter sind drin, ist das Traineeship mit Erfolg abgeschlossen? Zwei Expertinnen aus dem HR-Bereich verraten in einem Gespräch mit der Jobbörse Avantgarde-Experts, dass Traineeprogramme für Unternehmen immer eine größere Investition bedeuten und somit auch gute Übernahmechancen für die Teilnehmenden bieten.

 

Den am besten passenden Job finden

Während eines generalistischen Traineeprogramms, bei dem verschiedene Unternehmensbereiche durchlaufen werden, können Trainees oft gemeinsam mit ihren Mentoren besprechen, welche Art des Jobs zu einem passt und sich daher für einen Einstieg am besten eignet. 2019 berichtete die Zeitschrift Personalwirtschaft über eine Studie, bei der Berufseinsteigerinnen und -einsteiger nach Abschluss ihres Traineeships durchschnittlich fünf Jahre oder sogar länger in dem Unternehmen blieben, in dem sie zuvor ihr Traineeprogramm absolviert hatten.

 

Nach dem Traineeprogramm: Oft höhere Gehälter als bei einem Direkteinstieg

Das Staufenbiel-Institut ermittelte, dass die Gehälter, mit denen Absolventinnen und Absolventen nach Abschluss eines Traineeprogramms rechnen können, meistens höher sind, als bei einem Direkteinstieg . Es gibt Fälle, in denen steigt der Bruttolohn um € 5.000, doch das ist immer abhängig von der Branche sowie dem zuvor erhaltenen Traineegehalt.

 

Traineeprogramme legen die Grundsteine für die weitere Karriere

Mehr als die Hälfte der Unternehmen stellt Trainees unbefristet ein. Das heißt, die Festanstellung im Anschluss an das Programm ist quasi gewährleistet (weiterführende Infos findest du hier). Nach Angaben einer JobTrends-Studie von 2012 gaben 38 Prozent der befragten Firmen an, ihre Führungspositionen mit ehemaligen Trainees zu besetzen. 77 Prozent davon sind der Überzeugung, dass Traineeprogramme die Grundsteine für die weitere Karriere legen. Die Aufstiegschancen und die Verdienstmöglichkeiten sind langfristig also insgesamt lukrativer als bei einem Direkteinstieg (Quelle). Und sogar dann, wenn nach dem erfolgreich absolvierten Traineeprogramm keine Übernahme winkt, sind die Karriereperspektiven überdurchschnittlich gut. Schließlich werden in allen Branchen händeringend gut ausgebildete Fachkräfte gesucht: Trainees. (Quelle)

 

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