Vier Stationen, vier Wohnungen: Mein Umzugsabenteuer im Traineeprogramm
Hallo zusammen,
Zugegeben: Als ich die Zusage für das Traineeprogramm bei Deutschland baut! bekommen habe, schoss mir – neben riesiger Freude – vor allem ein Gedanke durch den Kopf: Wie finde ich denn jetzt bitte eine Wohnung? Für 6 Monate? In einer Großstadt, die bezahlbar ist? Und das nicht nur einmal, sondern gleich viermal hintereinander?
Spoiler Alert: Diese Gedanken hätte ich mir sparen können. Denn am Ende lief alles wie am Schnürchen.
Aber von vorn.
Für meine erste Station bei PERI Deutschland hatte ich das große Glück, dass meine Eltern im Nachbarort wohnen. Nach meinem Studium in Innsbruck ging es für mich also erstmal zurück nach Hause. Zugegeben: Ein bisschen ungewohnt war das schon – schließlich war ich ja eigentlich schon ausgezogen. Aber hey, dafür habe ich mir die Miete gespart. Und ganz nebenbei: Die Möglichkeit zu pendeln hatten tatsächlich auch schon einige Trainees vor mir.
Dann ging es weiter nach Wertingen, ein kleiner Ort in der Nähe von Augsburg. Theoretisch hätte ich pendeln können – praktisch waren mir zwei Stunden Autofahrt am Tag aber einfach zu viel. Also stand fest: Ich ziehe um. Vorausgesetzt, ich finde etwas Passendes… Und dann ging alles ganz schnell: Auf ImmoScout habe ich eine neu ausgebaute Dachgeschosswohnung entdeckt. Nach der Besichtigung war sofort klar: Da will ich wohnen. Voll ausgestattet und direkt am Waldrand – besser hätte es kaum sein können.
Lange geblieben bin ich allerdings nicht. Nach drei Monaten ging es schon weiter – meine Station habe ich aufgeteilt und ich ging zusätzlich nach Hannover in die Zentrale von wienerberger. Und ich gebe ehrlich zu: Für drei Monate eine Wohnung in einer Großstadt zu finden, hat mir erstmal ziemliche Bauchschmerzen bereitet. Aber auch hier hatte ich Glück: Ein WG-Zimmer in super zentraler Lage wurde genau für meinen Zeitraum frei, weil die Hauptmieterin auf Sprachreise in Spanien war. Win-win würde ich sagen.
Die nächste Station: STARK Deutschland in Offenbach. Hier hatte ich sogar die Wahl zwischen zwei Städten – Offenbach oder Frankfurt – und damit auch deutlich mehr Optionen. WG-Zimmer, eigene Wohnung, alles war möglich. Am Ende habe ich eine Wohnung direkt neben dem Bürogebäude an der Hafeninsel bekommen. Mein Arbeitsweg? Zwei Minuten. Ich würde sagen: Kann man machen.
Nachdem ich also Bayern, Niedersachsen und Hessen hinter mir hatte, ging es für mich in den hohen Norden – nach Hamburg. Und ich will ehrlich sein: Dieser Umzug hat mich im Vorfeld am meisten beschäftigt. Eine Wohnung in Hamburg finden? Bezahlbar? Möbliert? Oder doch wieder WG? (Wobei ich zu dem Zeitpunkt ehrlich gesagt schon ziemlich Gefallen daran gefunden hatte, alleine zu wohnen.) Und dann – wie so oft – kam alles anders als gedacht: Ich hatte das Glück, in Winterhude eine eigene, möblierte Wohnung mit großem Balkon zu finden. Und das Beste? Sie war sogar günstiger als meine Wohnung in Offenbach. Wenn ich heute zurückblicke, kann ich sagen: All die Sorgen am Anfang waren eigentlich völlig unbegründet. Irgendwie fügt sich am Ende immer alles.

Also: Habt keine Angst vor den Umzügen im Traineeprogramm. Sie gehören dazu – und sie bringen euch nicht nur beruflich, sondern auch persönlich unglaublich weiter. Und falls ihr doch mal ins Grübeln kommt: Ich bin mittlerweile Umzugsprofi. Meldet euch gerne – ich habe bestimmt den einen oder anderen Tipp für euch!





